In vielen Haushalten entfällt ein erheblicher Anteil des Energieverbrauchs auf die Heizung. Der konkrete Anteil hängt von Gebäude, Heizsystem und Nutzungsverhalten ab. Deshalb kann die Optimierung der Heizungsanlage – abhängig von Gebäude, Anlage und Nutzung – ein relevantes Einsparpotenzial bieten.
Je nachdem mit welchem Heizsystem Sie heizen, in welcher Art von Gebäude Sie leben und wie Ihr individuelles Wärmebedürfnis ist, gibt es kleinere und größere Hebel mit denen Sie Energie sparen können.
Eine wichtige Maßnahme verfolgen Sie bereits. Je nach Ausgangseinstellung, Gebäude und Nutzung können fachgerecht vorgenommene Anpassungen den Energieverbrauch reduzieren. Das ist die regelmäßige Wartung Ihrer Anlage. Dabei ist es, insbesondere jetzt wichtig, Ihre individuellen Einstellungen zu überprüfen. Damit dies weiterhin zu Ihrem gewünschten Wärmekomfort passt, sprechen Sie die beispielhaften Punkte mit Ihrem Servicetechniker durch: Prüfung der Soll-Raumtemperaturen, Soll-Trinkwassertemperaturen, sowie die Prüfung des Zeitprogramms für Heizung und Trinkwasser/Zirkulation.
Gerade wenn Sie nicht immer zu Hause sind, helfen Ihnen smarte Heizungssteuerungsmöglichkeiten. So haben Sie Ihre Einstellungen immer und überall im Blick und können Sie jederzeit anpassen. Bei ELCO-Anlagen ist dies die REMOCON® NET App.
Durch den (für Gasanlagen vorgeschriebenen) Heizungscheck lassen sich weitere Energieeinsparpotenziale ermitteln, z.B. kann der Einbau einer Hocheffizienzpumpe sinnvoll sein. Oder die Dämmung Ihrer Heizungsrohre. Auf diese Weise verhindern Sie, dass auf dem Weg vom Keller in die Wohnung zu viel Wärme verloren geht. Dämmende Rohrschalen sind z.B. im Baumarkt erhältlich.
Eine bedarfsgerechte Temperatursenkung am Thermostat kann abhängig von Gebäude, Heizsystem, Absenkhöhe und Dauer den Energieverbrauch reduzieren. Je nach Heizsystem und Gebäude kann das Wiederaufheizen nach einer Absenkung zusätzlichen Energiebedarf verursachen. Deswegen kommt es auf den Zeitraum an. Bei längeren Abwesenheiten macht eine Absenkung Sinn. Insbesondere bei Fußbodenheizungen ist die längere Hochfahrzeit zu berück-sichtigen. Je nach Heizsystem, Gebäude, Ausgangseinstellung und Nutzungsverhalten kann eine bedarfsgerechte Absenkung den Energieverbrauch gegenüber einem Betrieb ohne Absenkung reduzieren.
Sofern Sie keine Lüftungsanlage haben, sollten Sie möglichst mehrmals am Tag stoß lüften. Regelmäßiges Stoßlüften kann abhängig von Lüftungsdauer, Raumbelegung und Außenbedingungen zu einem angemessenen Luftaustausch beitragen.
Halten Sie Vorhänge, wenn möglich geschlossen und lassen Sie, gerade bei schlecht gedämmten Fenstern ihre Rollläden nachts ganz herunter.
Radiatorenheizkörper sollten frei sein, mit genügend Abstand zu Möbeln und Ähnlichem. Legen Sie keine Kleidung oder sonstige Gegenstände auf die Heizung, da sonst die Konvektion unterbunden wird.
Einen kleinen Beitrag leisten auch saubere Heizkörper. Durch Staub, auf und in den Heizkörpern (Lamellen) wird die Wärmeabgabe in den Raum behindert.